V-Lenz - Mondschatten

Es ist soweit, denn dieser Teil der Welt
ist nicht l?¤nger von der Sonne erhellt.
Es dr?¤ngt mich auf die F?¤hrte jener St?¤rke verhei??enen, erleichternden
Deckung durch die Dunkelheit der Nacht und ihrem Schutz
Drahtiges Ge?¤st alter Eichen Mystik: Manifest,
das meine Einsamkeit ersetzt und mich tr?¤umen l?¤??t
von einer Welt kurz freigestellt von der Einsamkeit mit einer Liebe als Beleg
Doch als der Weg dann in Richtung des Mondes biegt,
sp??re ich die Kraft, die in der Seele meiner selbst liegt.
Ich bin nicht mehr allein, es ist vorbei,
denn es ist nachts und mit dem Mond und meinem Schatten sind wir drei !

Wie oft schon waren die Strahlen der erwachenden Sonne
wie ein Zeichen zu schlafen, da?? zur Warnung ich bekomme.
Mit der Morgend?¤mmerung und ihrem Zwielicht
wird die Welt wieder ver??ffentlicht, die Kerze erlischt.
mein bleicher Gef?¤hrte verwischt.
Ich bin der Wind und sp??re, da?? man mir nimmt
was zum Wehen unerl?¤??lich, unerme??lich viel wert ist.
Mein Schatten zur Erinnerung zerfallen
da ist mir aufgefallen:
Ich merke viele Dinge m??ssen von mir zuerst geglaubt werden
und dazu brauch ich die Nacht mit ihren Sternen,
die mir Kraft gibt, genug f??r zwei
doch wenn es Nacht wird, sind wir mit dem Mond und meinem Schatten drei !

Wie die Zugv??gel sich zu ihrem Ziel hingezogen f??hlen
folge ich dem Drang, der in mir drin ist, mein sechster Sinn ist.
In eine Ebene so weit, wie das Ende der Zeit
und entgegen des Windes schemenhaftem Leid.
In meinem R??cken liegt die Plage der Vergangenheit
und mich verfolgt ein Gef??hl tiefer Einsamkeit
Vor den Monotonien diverser Leben zu entfliehen
fordert K?¤mpfe und Kraft, fordert St?¤rke und Macht.
Doch aus der Quelle hoch im Himmelszelt
f?¤llt ein totenblasses Licht, das neben mir den Nebel am Boden erhellt
Ich bin nicht mehr allein, es ist vorbei,
denn es ist nachts und mit dem Mond und meinem Schatten sind wir drei !

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