V-Lenz - Mephistohaft

L??cken und Br??che r??cken nahe und n?¤her
Der Erinnerungsdichte meiner Lebensgeschichte.
Vernichte Verlangen, das mich nennt gefangenen,
Bangenden Thor, der verlor, was er vor langer Zeit gewann,
Errang durch verdr?¤ngte Kompromisse,
Doch ich sagte mir damals nicht,
Da?? ich es wisse.
W?¤lder und Seen geben Tiefe und T??ne
Meiner Selbst zu verstehn
Meiner Selbst anzusehn.
Verdrehte Vernunft in versteckendem Dunst,
Verstummender Chor geht empor
Zu der verha??ten Hemmisph?¤re,
Verw?¤hre nie den Glauben an das, was Auge und Ohr eines Menschen nicht erfa??t:

Mephistohaft

Ref.: Was Auge und Ohr niemals erfa??t:
Mephistohaft.
Und ich w??nsch' mir diese Kraft.

Der Morgen ersucht mich in einigen Stunden,
Doch jetzt schon haben mich Sorgen gefunden.
Ich verweigere den Weg,
Der bei Menschen endet,
F??r die Sonne etwas ist, was im Fernseher blendet.
Nicht Wolken alleine verdunkeln die Tage,
Auch Suche nach Gl??ck
Und die ewige Frage,
Nach dem was ich tue,
Falsch oder richtig,
Gewichtig oder nichtig
- Deswegen dicht' ich.

Mephistohaft

Ref.

Es ist das Wissen um Liebe, das ich nicht besiege,
Ohne selber zu verlieren,
Ohne Gieren danach.
Wonach sage mir schl?¤gt die Stunde der Tage hier?
"Schicksal"
Daran hat' ich nicht gedacht,
Als ich versuchte zu ver?¤ndern,
Welches Weges ich schl?¤ndern werde,
Immer auf der F?¤hrte
Nach dem was ein jeder sucht
Oder suchen wird
Und wenn er es gefunden hat
Wieder mal verfluchen wird.
Ich bin Wachs in den H?¤nden
meiner Sehnsucht, ich will es beenden.
Suchte die Flucht, doch sie f??hrte zum Ziel,
Und als ich dort war
Da gab es nichts, was mir gefiel.

Mephistohaft

Ref.

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